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Wermutstropfen

Wussten Sie schon, woher die Redewendung des Wermutstropfens kommt?

Wussten Sie schon_Wermutstropfen

Redensartlich ist der Wermutstropfen dafür bekannt einen schönen Augenblick, eine Erinnerung oder ein Erlebnis zu trüben. Das gibt ihm im wahrsten Sinne des Wortes einen bitteren Beigeschmack.
Das Wermutkraut, das auch als „Bitterer Beifuß“ bekannt ist, enthält eine hohe Konzentration an Bitterstoffen. Bereits in der Antike wurde das Kraut als Heilpflanze verwendet.

Wird einem Getränk eine noch so geringe Menge flüssigen Wermuts beigemischt, verleiht es ihm eine unangenehme Note. Selbst der beste Wein wird damit ungenießbar.

Doch auch seine heilende Wirkung ist nicht zu unterschätzen. So gehört der Wermut zu den wichtigsten Bitterkräutern, die zur Stärkung der Verdauung verwendet werden.

Nichtsdestotrotz ist der Genuss des Wermuts nicht ungefährlich. Bei Langzeitgebrauch wirken seine ätherischen Öle in hoher Dosierung sinnverwirrend.

Schauen Sie doch einmal bei uns im Kräutergarten vor dem Hermann-Schilli-Haus vorbei. Vielleicht entdecken Sie unseren Wermut.

Übrigens: Anstelle unseres großen Kräutertages bieten wir am Sonntag, den 9. August 2020, zwei Aktionen rund um das Thema Kräuter an. So lädt Christian Breithaupt um 11 Uhr zum duftigen Streifzug durch die blühenden Museumsgärten. Um 14 Uhr entführt die durch zahlreiche Auftritte im SWR-Fernsehen bekannte Kräuter-Expertin Astrid Fiebich mit Bildern und Tipps in die Welt der Heilpflanzen. Einziger Wermutstropfen: die Teilnehmerzahl ist beschränkt und wir bitten um eine Voranmeldung unter https://vogtsbauernhof.2book.de/.

 

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