Schaltjahre

Wussten Sie schon, warum es Schaltjahre gibt?

Wussten Sie schon? - Schaltjahr

In diesem Jahr ist es wieder soweit, der Monat Februar zählt - anstelle von 28 Tagen - 29 Tage.

Normalerweise hat ein Jahr 365 Tage. Warum Schaltjahre nun aber 366 Tage haben, lässt sich leicht erklären: Die Erde benötigt ein Jahr Zeit, um die Sonne einmal zu umrunden. Ganz exakt ist diese Angabe aber nicht. Wenn man es ganz genau nimmt benötigt die Erde für ihre Umrundung 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Halbe- oder Viertel-Tage sind natürlich Quatsch.

Bei einem Jahr ist es nicht ganz so schlimm, dass das Kalenderjahr knapp sechs Stunden zu früh dran ist. Erst wenn sich die Jahre summieren, werden die Auswirkungen bewusst. Nach vier Jahren würde der Kalender bereits einen ganzen Tag zu früh beginnen, nach hundert Jahren sogar schon fast einen Monat. Nach sechshundert Jahren wäre im Juli tiefster Winter – verrückt, oder?! 

Die einfachste Lösung war das „Schaltjahr“ einzuführen. Jedes vierte Jahr wird der Februar und damit das ganze Jahr um einen Tag verlängert und schon stimmt der Kalender wieder mit der Bewegung der Erde überein.

Zwei kleine Zusatzregeln bedarf es aber trotzdem noch, schließlich ist das Jahr nur knapp sechs Stunden zu lang – diese Methode betrachtet die fehlenden elf Minuten und vierzehn Sekunden nicht. 
Damit hierdurch nicht weitere Verschiebungen entstehen, wurde festgelegt, dass Jahre, die durch 100 teilbar sind, keine Schaltjahre sind. Wenn die Jahreszahl jedoch durch 400 teilbar ist, bedarf es dennoch eines Schaltjahres.

Übrigens: Bei den Bauern kommen die Schaltjahre nicht gut weg. Sogar drei Regeln besagen, dass Schaltjahre nichts Gutes verheißen:

-          Schaltjahr ist Kaltjahr.

-          Ein Schaltjahr ist des Segens bar.

-          Im Schaltjahr ist nicht gut Vieh aufziehn.

Wollen wir mal das Beste für 2020 hoffen ;)

Wussten Sie schon ... ?

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