Schwarzwald Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Kleine Gerätekunde

Wussten Sie schon, wofür man einen Plocherer braucht?

„Plocherer“, „Datscher“, „Deichelbohrer“, „Putzmühle“… Diese Wörterklingen im ersten Moment abenteuerlich und fremd. Haben Sie eine Idee, was sich hinter diesen seltsam anmutenden Namen verbergen könnte?

Bei allen Bezeichnungen handelt es sich um Namen historischer Arbeits- und Handwerksgeräte.

Ein „Plocherer“ kam bei der Feldarbeit zum Einsatz. Es handelt sich um eine Ackerwalze, mit der man über das zuvor geeggte Feld fuhr, um noch vorhandene Erdknollen zu zerkleinern. Er besteht aus einem etwa anderthalb Meter langen, runden Stammstück mit zwei Achszapfen aus Eisen beiderseits, an denen der Zugrahmen befestigt ist.

Der „Datscher“ ist übrigens für den Gemüsegarten das, was der Plocherer für den Acker ist. Mit ihm wurde die Erde über der Saat glatt- und festgeklopft.

Übrigens: Dies sind nur zwei von vielen Beispielen für alte Arbeitsgeräte. Kennen Sie schon den „Dreschflegel“ oder den „Dengelstock“? Oder möchten Sie gerne wissen, was es mit der oben erwähnten „Putzmühle“ auf sich hat? Dann kommen Sie zur „Kleinen Gerätekunde“. Im August stellen wir Ihnentäglich um 14 Uhr die Dinge näher vor, die für das frühere Leben unverzichtbar waren.

Wussten Sie schon ... ?

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