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Barbara Aberle

Wussten Sie schon, wer Barbara Aberle war?

Wussten Sie schon? - Barbara Aberle

Ihre Geschichte prägt den Beginn des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof. Zwei Jahre vor der Museumseröffnung im Jahr 1964 kam es im Vogtsbauernhof zu einer entscheidenden Begegnung. Professor Herman Schilli, Gründer und Museumsleiter des Freilichtmuseums, suchte die letzte Bewohnerin des Vogtsbauernhofes, Frau Barbara Aberle auf. Sein Anliegen war es, sie von seiner Idee eines Freilichtmuseums mit dem Vogtsbauernhof als Herzstück zu überzeugen. Der Landkreis Wolfach stand ihm bereits unterstützend zur Seite und erwarb 1963 den verarmten Hof.

Könnten Sie sich das vorstellen? In einem Haus zu wohnen, bei dem täglich mehrere Besucher ein- und ausgehen und über Ihr Leben Bescheid wissen wollen, die beobachten, wie Sie gerade zum Beispiel Ihr Mittagessen zubereiten und Ihnen nebenbei noch Löcher in den Bauch fragen? Wann würden Sie spätestens kapitulieren?

Barbara Aberle und ihre Familie haben es sage und schreibe ein ganzes Jahr - das erste Museumsjahr des Vogtsbauernhofs - ausgehalten. Ein Jahr, in dem sie ihren Alltag mit rund 3000 neugierigen Besuchern teilten. Dann schließlich zogen Jakob und Barbara Aberle in das Haus ihrer Tochter Maria. Diese hatte - das glaubt man kaum - ein einziges Mal Lotto gespielt und noch dazu gewonnen. Hinzu kam der Kaufpreis, den der Kreis Wolfach bereit war für den Hof zu bezahlen. Noch heute heißt das Haus, das sich Familie Aberle in Gutach gebaut hatte „Lotto-Hiisle“.

Übrigens: In unserer Gruppenführung „Rendezvous mit Barbara Aberle“ schlüpft unsere museumspädagogische Mitarbeiterin in die Rolle der letzten Vogtsbäuerin, die noch einmal an den Schauplatz ihres Lebens zurückkehrt.

Wussten Sie schon ... ?

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