Schwarzwald Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Apfel

Wussten Sie schon, das der Apfel über 10.000 Jahre alt ist?

Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen. Eigentlich kein Wunder, denn das gesunde Obst hat über 30 Vitamine und Spurenelemente und schmeckt vor allem frisch geerntet im Spätsommer besonders gut. Darüber hinaus ist der Apfel vielseitig einsetzbar, ob als Frischobst, im Müsli, als Saft, Mus oder Marmelade oder aber als Kuchenzutat. Nicht zu vergessen die schmackhaften Bratäpfel zur Weihnachtszeit!

Der Apfel kommt ursprünglich aus Asien und wurde dort bereits 10.000 vor Christus angebaut. In der Antike bereiteten Handelsstraßen den Weg nach Süd- und Osteuropa, wo die Frucht von den Römern und Griechen kultiviert wurde. Mit den römischen Feldzügen gelangte der Apfel schließlich nach Mittel- und Nordeuropa.
Weltweit gibt es heute 42 bis 55 Apfelarten, die meisten stammen aus Europa, Asien und Nordamerika. Daraus ergeben sich wiederum rund 20.000 Apfelsorten, 1.000 davon wachsen in Deutschland.

Neben seiner Rolle als gesundes Nahrungsmittel, hatte der Apfel auch immer eine kulturelle Bedeutung. Eine alte Legende, die verschiedenen Quellen entstammt, bezeichnet beispielsweise den Apfelbaum als Baum des Lebens. Daher steht der Apfel für Leben, Fruchtbarkeit, kann aber auch Tod bedeuten. Vor dem Hintergrund der biblischen Geschichte von Adam und Eva symbolisiert der Apfel die Prüfung, der Versuchung des Diebstahls zu widerstehen. Im Kontext von Ernte steht die Frucht häufig für Reichtum und Macht, auch im Sinne geistiger Erkenntnis. Kaum eine Frucht hat in Mythen, Geschichten und Märchen eine größere Bedeutung als der Apfel.

Übrigens: Im September beginnen im Freilichtmuseum die Apfeltage. In dieser Zeit werden die Äpfel auf dem Museumsgelände zu Most verarbeitet, den Sie gerne probieren dürfen. Der Aktionstag „Unterm Apfelbaum“ hält außerdem viele Aktionen und Informationen rund um den Apfel bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wussten Sie schon...?

Noch mehr Spannendes, Kurioses & Alltägliches rund um den Vogtsbauernhof