Schwarzwald Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Natürlich selbstgemacht

Auf einer spannenden Erkundungstour lernen die Schülerinnen und Schüler, wo die Menschen früher das Material für ihre Arbeit hernahmen. An praktischen Beispielen ist zu erfahren, aus welchem Materialien welche Produkte gefertigt werden konnten und welche Techniken dabei angewandt wurden.

Klassenstufen: 3 bis 6
Dauer: 120 Minuten
Preisinfo: 8,50 € pro Person. Für fremdsprachige Führungen fallen zusätzlich 0,50 € pro Schüler an.
Teilnehmerzahl: mind. 12, max. 25
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

Häuser aus Holz, Eimer aus Leder, Matratzen aus Stroh, Wolle von Schafen, Fasern vom Acker: Das Freilichtmuseum entführt in eine Zeit, in der die Menschen ihr Arbeitsmaterial direkt aus der Umgebung holten. Die Natur lieferte fast alles für die Schwarzwälder Selbstversorger. Es gab keine Kunststoffe, keine Supermärkte, keine Modeboutiquen, keine Baumärkte. Auf den Schaufeldern des Museums sehen die Kinder die wichtigsten Nutzpflanzen und lernen die Geräte zur Weiterverarbeitung kennen: wie aus Ästen Körbe und aus Schaffell Wolle wurde; wie man Leinenfäden für die Kleidung gesponnen oder Rapsöl für die Lampen gewonnen hat. Am drehenden Wasserrad wird vorgeführt, wie man früher Hanf – einstmals eine unbescholtene und überaus wertvolle Kulturpflanze - zur Herstellung von Seilen und Stoffen unter einem gewaltigen Stein gerieben hat. Da gibt es insgesamt viel zu erzählen und zu staunen, wie mit den einfachsten Mitteln oft großartige Ergebnisse erzielt werden konnten.

Im praktischen Teil können sich die Schüler schließlich selbst in der alten Technik des Filzens versuchen.

 

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