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Auf dem alten Bauernhof

Die Erkundung eines alten Bauernhofes. Die Schüler erfahren, wie Menschen und Tiere unter einem Dach zusammen gelebt haben. Nach vielerlei Einblicken wird gemeinsam Butter geschlagen.

Klassenstufen:1 bis 4
Dauer:90 Minuten
Preisinfo:7,50 € pro Person. Für fremdsprachige Führungen fallen zusätzlich 0,50 € pro Schüler an.
Teilnehmerzahl:mind. 12, max. 30 Personen pro Gruppe
SprachenDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch

Hinweis: 
In den Gebäuden gilt eine Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP2).
 

Kinder beim Buttern

Die mächtigen Höfe des Schwarzwälder Freilichtmuseums sind Wohnhaus, Stall und Scheune in einem. Sie heißen Eindachhäuser, weil sie einstmals Menschen, Tiere und den ganzen Vorrat an Futter unter einem Dach beherbergten. Bis ins 20. Jahrhundert hinein erwirtschaftete die Hofgemeinschaft, bestehend aus Großfamilie und Gesinde, alles Lebensnotwendige selbst. Tiere waren in diesem System unentbehrlich: Ohne Kuh gab es keine Milch, ohne Schwein keinen Speck, ohne Huhn keine Eier, ohne Gans keine Federn, ohne Pferd oder Ochse blieben Wagen, Pflüge und Kutschen stehen.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler mit den Tieren in den Ställen Bekanntschaft geschlossen haben, machen sie sich an die Erkundung eines alten Bauernhofes. Sie gelangen über eine Hocheinfahrt auf einen Heuboden und steigen die steilen Stiegen hinunter zu den Schlafkammern der Bewohner. Beim Liegen auf einer Strohmatratze lernen sie die Bequemlichkeit heutiger Betten schätzen und beim fleißigen Anpacken schließlich die Mühen früherer Stall- und Küchenarbeit kennen.
An einer Übungsstation kann das Melken erprobt werden und mit einem gläsernen Butterfass dürfen die Schüler schließlich selber Butter schlagen. Auf Brote gestrichen darf das Ergebnis der Arbeit natürlich auch gleich gekostet werden. Am großen Tisch in der Stube ist Platz für alle. Wir wünschen einen guten Appetit.

 

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